Aktuelles

Investoren gesucht: Einladung zum Infoabend Photovoltaik-Anlage

am 23. Juli 2019 in Freyung

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Bericht zur Generalversammlung 2019 in Freyung

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Veranstaltungshinweis: Vortrag "Klimaschutz, Energiewende, Elektromobilität" von Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner am 27. April 2019 in Waldkirchen

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Energiesparen: Seminarangebot für Mitglieder

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Mitgliederstand 01.01.2016

104 Mitglieder
286 Anteile

Bericht zur Generalversammlung 2018 in Freyung

Bericht zur Generalversammlung 2017 in Lichteneck

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Bericht zur Generalversammlung 2016 in Annathal

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Vortrag von Dr. Franz Alt beim Wolfsteiner Herbst 2015

Bürgerenergie FRG eG auf Expansionskurs

Fünfjähriger Bub ist 100. Mitglied

3. Oktober 2015

Röhrnbach. Die Energiegenossenschaft „Bürgerenergie FRG eG“ konnte jüngst ihr 100. Mitglied aufnehmen. Der fünfjährige Alexander Aigner aus Vorderfreundorf wurde von der Vorstandschaft eingeladen um Glückwünsche und ein kleines Geschenk entgegenzunehmen, natürlich in Begleitung seiner Mutter. Es sei eine Investition für die Zukunft, insbesondere für unsere Kinder, wenn es um erneuerbare Energie gehe, so die Mutter Cornelia Aigner. Die, auch bei uns spürbare Klimaveränderung, werde unsere Kinder noch stärker treffen, wenn es nicht gelinge auf vielfältige Weise gegenzusteuern.
Zunächst, so betonten die Vorstände der Genossenschaft, die im Sommer 2012 gegründet wurde, habe man mit 88 Mitgliedern ein Photovoltaikprojekt auf der Realschule in Freyung verwirklicht. Weil sich die Rahmenbedingungen, insbesondere das „Erneuerbare Energiengesetz“ (EEG), negativ für die weiteren Vorhaben der Genossenschaft auswirkten, konnte man zunächst keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen und bildete eine Warteliste. Nun habe man eine gute Möglichkeit gefunden, regional in ein sinnvolles Projekt zu investieren und ist wieder aufnahmefähig.

Interessierte Bürger können sich auf der Homepage „buergerenergie-frg.de“ über die Aktivitäten informieren und finden dort auch einen Aufnahmeantrag. Für Fragen stehen die Vorstände unter info@buergerenergie-frg.de gerne zur Verfügung.

 

Bild v. links: Vorstandsmitglied Hans Beringer, Mutter Cornelia Aigner, 100. Mitglied Alexander Aigner, Vorstandsvorsitzender Hans Madl-Deinhart, stellvertr. Vorsitzender Thomas Mader

 

 

Generalversammlung 2015

Bürgerenergie FRG will weiter die Energiewende

Trotz Gegenwind: Windenergienutzung wird weiter wichtig gesehen - Trend zu regionaler Energiedirektvermarktung statt Einspeise-Ertrag

25.07.2015

Ringelai. Zwei Themen überlagerten die jüngste Vergangenheit: Windenergie erfährt mehr Gegenwind, als für eine Energiewende als sinnvoll erachtet würde. Und die EEG-Rahmenbedingungen verändern sich ebenfalls eher ungünstig dazu. Auf Eigenverbrauch ist immer mehr zu setzen, um beim Strompreis eben zu sparen.
Die Energiegenossenschaft "Bürgerenergie FRG eG" hielt kürzlich ihre dritte ordentliche Generalversammlung in Ringelai ab. Neben den anwesenden Mitgliedern konnte Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Muthmann auch Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern begrüßen.
Der Vorstandsvorsitzende Hans Madl-Deinhart stellte in seinem Tätigkeitsbericht fest, dass sich der Vorstand seit der Gründung im Jahr 2012 inzwischen 43 Mal zu Arbeitssitzungen getroffen habe und das vergangene Jahr stark geprägt war vom geplanten Windenergieprojekt am Wagensonnriegel bei Frauenau und Spiegelau. Bei zwei Infoveranstaltungen und einer Exkursion zu einem Windpark in Österreich habe man versucht, sachlich über das Vorhaben der Genossenschaft zu informieren und die geforderten Auskünfte für die Gemeinderäte Frauenau und Spiegelau zu liefern. Eine Abstimmung in diesen Räten fand jedoch zunächst nicht statt, in Frauenau wurde Ende April eine Bürgerbefragung durchgeführt. Mit einer Informationsbroschüre und einem Infostand habe man ebenfalls gezielt Auskünfte und Antworten an interessierte Gemeindebürger geben. Der enttäuschend negative Ausgang der Bürgerbefragung in Frauenau hat zur Folge, dass die "Frauenauer"-Hälfte des von den Staatsforsten bereitgestellten Standortes nicht gesichert werden kann. Ob auf der im Gemeindegebiet Spiegelau liegenden Hälfte geplant werden darf ist noch abhängig von der Gemeinderatsentscheidung in Spiegelau. Auch dort will man im September zuerst eine Bürgerbefragung durchführen.
Nach Einschätzung des Vorstandes werde mittelfristig auch in unserer Region durch die globalen Zwänge eine einfühlsam integrierte Windkraftnutzung zum Gebot der Zeit werden. Madl-Deinhart bedankte sich bei allen Aufsichtsräten und Mitgliedern, die aktiv mitgeholfen haben und sich in vielfältiger Weise für das Vorhaben eingesetzt haben.
Auch der Jahresabschluss für 2014 wurde vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei die seit dem Gründungsjahr 2012 betriebene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule in Freyung. Sie bringe zuverlässig die geplanten Erträge, jedoch nicht so viel, dass bereits an eine Gewinnausschüttung gedacht werden könne. Man sei deshalb unermüdlich auf der Suche nach weiteren Objekten. Als kleine Entschädigung für die Mitglieder bietet Aufsichtsratsmitglied Dipl.-Ing. (FH) Josef Pauli zwei Seminare zum Selbstkostenpreis an. Bei dem einen kann man lernen, durch bewusstes Handeln im eigenen Haus bis zu 500 Euro an Energiekosten im Jahr einzusparen, beim anderen geht es in drei Doppelstunden um das Optimieren der Heizungssteuerung und -einstellung im Eigenheim. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Genossenschaft (www.buergerenergie-frg.de) unter der Rubrik "Informationen – Energieeinsparung".
Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Muthmann informierte, dass die Aufsichtsräte Josef Pauli und Simon Stockinger zur Neuwahl anstehen. Josef Pauli wurde wiedergewählt, Simon Stockinger stellte aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Teresa Schreib aus Röhrnbach kam neu in den Aufsichtsrat. Sie ist bereits mit der Pflege der Homepage betraut. Der Aufsichtsratsvorsitzende bedankte sich bei Simon Stockinger, der seit der Gründung im Gremium vertreten war, für seine Mitwirkung.
Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern, der die Bürgerenergie seit der Gründung betreut, sprach über seine Erfahrungen mit Energiegenossenschaften in ganz Bayern. Die Energiewende sei nach wie vor eine wichtige Aufgabe der Genossenschaften, auch wenn die politischen Rahmenbedingungen im Moment sehr bescheiden seien. Es gebe einen klaren Trend, weg von Vergütungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, hin zur regionalen Direktvermarktung. Sowohl bei Photovoltaik-, als auch bei Windkraftanlagen werde die Zukunft in der Direktvermarktung liegen. Auch Projekte zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und Energie-Contracting sind schon in einigen Regionen real.
Zum Abschluss konnte der Vorstandsvorsitzende Hans Madl-Deinhart über erste Erfolg versprechende Verhandlungen mit Landrat Gruber über die Beteiligungsmöglichkeit an einem Photovoltaikprojekt des Landkreises berichten, die auf Initiative des Aufsichtsratsvorsitzenden Alexander Muthmann zu Stande kam. Bei erfolgreichem Abschluss will man umgehend die Möglichkeit schaffen, sowohl neue Mitglieder in die Genossenschaft aufzunehmen, als auch Einlagenerhöhungen von Mitgliedern zu ermöglichen.
(Quelle: pnp)

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Wie die Windenergie funktionieren könnte

Windräder am Wagensonnriegel: Bürgerenergie FRG informierte - Über 200 interessierte Besucher

16.02.2015


Von Franz Stockinger

FRG/Spiegelau. Die Infoveranstaltung der Bürgerenergie FRG „Windenergie in Bürgerhand“ im TAZ Spiegelau war sehr gut besucht. Dabei konnte man feststellen, dass gut mehr als die Hälfte der weit über 200 Interessenten nicht aus dem Gemeindebereich von Spiegelau kamen. Hans Madl-Deinhart, der Vorsitzende der Bürgerenergie FRG, begrüßte zunächst alle Gäste und insbesondere Renate Cerny, stv. Landrätin FRG, die Bürgermeister aus Frauenau und Spiegelau, Herbert Schreiner und Karlheinz Roth, Forstdirektor Jürgen Völkl, Referent Johannes Fangauer (Beauftragter für Grundsatzfragen Windenergie, Bayerische Staatsforsten) und Referent Andreas Scharf (Leiter Projektentwicklung, Fa. Ostwind).

Erneuerbare Energien dezentral verwirklichen wie es bei der Energiewende gefordert wurde, das ist das große Ziel der Genossenschaft Bürgerenergie Freyung-Grafenau eG. Ganz konkret haben die Verantwortlichen vor, am Höhenzug des Wagensonnriegels in der Nähe von Spiegelau und Frauenau zu prüfen, ob dort der Bau von Windrädern sinnvoll ist. Noch ist aber alles in der Planungsphase, denn um überhaupt Windmessungen durchführen zu dürfen, braucht es jeweils den Gemeinderatsbeschluss aus Frauenau und Spiegelau und noch liegen keine Beschlüsse vor.

Die geplanten Windräder am Wagensonnriegel sind das zweite Großprojekt, das die Bürgerenergie FRG in Angriff nimmt, so Madl-Deinhart. Die Windenergie sei ein wichtiger Ausgleich zu Photovoltaik-Anlagen, da diese gleichmäßigere Energie liefert, unabhängig von der Tageszeit (nachts) oder der Jahreszeit (im Winter, wenn Schnee liegt). Deshalb müsse verstärkt auch auf Windenergie gesetzt werden. Der regionale Planungsverband Donau-Wald, bestehend aus der Regierung von Niederbayern und den Kommunen und Landkreisen, hat ein 1700 Hektar großes Gebiet zwischen Klingenbrunn und Bärnzell als mögliches Gebiet für Windenergie ausgewiesen.

In kurzem Umriss erläuterte Madl-Deinhart die Zielsetzung des Beitrages „Windkraft Wagensonnriegel“: Das Projekt wird eigenständig von der Bürgerenergie vorangetrieben; regionale Wertschöpfung, durch Mitglieder in der Region; alle Mitglieder der Genossenschaft sind gleichwertig beteiligt (unabhängig der Einlagehöhe); Beitrag zur dezentralen und regenerativer Energieversorgung; Beitrag zur Unabhängigkeit von außerdeutschen Energiequellen; Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel; günstige Stromversorgung für die Region (durch Selbstvermarktung); Rückbau möglich - wenn, dann ist rückstandsfreier Rückbau garantiert und finanziell abgesichert.
Johannes Fangauer erläuterte als Beauftragter der Bayrischen Staatsforsten, dass sich seine Behörde ein Mitwirken bei diesem Vorhaben durchaus vorstellen könne, da man bereits mehrere dieser Projekte in Bayern unterstütze. Derzeit sind auf dem Gebiet der Staatsforsten rund 30 Windräder in Betrieb und bescheren dem Unternehmen Pachteinnahmen von annähernd einer Million Euro im Jahr. Er erwähnte auch, dass allein die Planungskosten einen hohen sechsstelligen Betrag ausmachen werden.

Andreas Scharf von der Fa. Ostwind gab einen Einblick, wie das Projekt Wagensonnriegel verwirklicht werden könnte, weil seine Firma entsprechende Referenzen vorweisen könne.
Vorstandsmitglied Hans Behringer erklärte in seinem Beitrag, dass wir als verantwortliche Bürger, Eltern und Großeltern uns die Energiewende zum Herzensanliegen machen müssen. Dabei solle man aber auch fair miteinander umgehen und sich in die Lage des jeweils Andersdenkenden versetzen, denn auf diesem Weg gelinge ein Konsens oder ein Kompromiss, der allen Beteiligten von Nutzen sei.
Thomas Mader (Vorstandsmitglied) hat in einer Visualisierung von sieben verschiedenen Standpunkten, von Klingenbrunn, Flanitzhütte und Frauenau dargestellt, wie es aussehen würde, wenn die Windräder schon am Standort Wagensonnriegel stünden. Hier konnte man den Eindruck gewinnen, dass die vier Windräder nicht stören.
Das weitere Vorgehen ist nun so bestimmt, dass die Beschlüsse im Gemeinderat Spiegelau und Frauenau zum geplanten Vorhaben abgewartet werden müssen und der Abschluss eines Standortsicherungsvertrages mit den Bayerischen Staatsforsten noch notwendig ist. Fest steht, dass nur dann gebaut wird, wenn alle dafür zuständigen Instanzen in ihrer Gesamtheit ihre Zustimmung erteilen.

In einer sich anschließenden regen Diskussion wurde auch über den sogenannten Windatlas gesprochen. Er könne aber weder eine umfassende Standortanalyse noch ein detailliertes Windgutachten ersetzen, welche aber für die Ertragsschätzung einer Windenergieanlage unverzichtbar sind. Eine standortgenaue Aussage für das betroffene Gebiet gäbe es bisher noch nicht. Der Unterschied zu den Stadtwerken München, die sich auch für den Standort Wagensonnriegel interessieren, sei klar definiert: Die Stadtwerke verhandeln mit privaten Grundbesitzern, die Bürgerenergie mit den Bayerischen Staatsforsten. Die Sorge, dass das schönste Naturgebiet durch den Bau dieser Anlage kaputt gemacht werde, ist Vielen ein echtes Anliegen, aber verantwortliche Bürger würden dies im Hinblick auf das Gelingen des Atomausstieges hinnehmen.

Prof. Thomas Schempf, Aufsichtsrat der Bürgerenergie FRG, brachte zum Schluss einen überlegenswerten, ja treffenden Beitrag ein. „Es genügt doch nicht, dass wir so vehement zum Ausdruck bringen können, wogegen wir sind. Wir werden unsere Region, unser Land und Europa nur dann voranbringen, wenn wir uns konstruktiv in den hier angebotenen Dialog einbringen und kritische Anmerkungen mit Alternativvorschlägen versehen. Konkret heißt das für mich, dass es nicht genügt zu sagen, ich bin dagegen, dass Windräder auf den Wagensonnriegel kommen. Ich erwarte dann schon, dass Alternativstandorte aufgezeigt werden, so dass seitens der Bürgerenergiegenossenschaft geprüft werden kann, ob diese besser sind als die bislang ins Auge gefassten Standorte."

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"Bürgerenergie hält an Windkraft fest"

Pläne stoßen auf Widerstand - Gemeinderäte aus Frauenau und Spiegelau müssen zustimmen

von Andreas Schaub
Spiegelau/Frauenau. "Erneuerbare Energien dezentral verwirklichen, wie es bei der Energiewende gefordert wurde", das ist das große Ziel der Genossenschaft Bürgerenergie Freyung-Grafenau eG. Ganz konkret haben die Verantwortlichen vor, am Höhenzug des Wagensonnriegels in der Nähe von Spiegelau und Frauenau zu prüfen, ob dort der Bau von Windrädern sinnvoll ist. Noch ist aber alles in der Planungsphase,...

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Generalversammlung 2014

"Windkraftanlagen werden nur mit Beteiligung der Bürger geplant"

16.12.2014

Generalversammlung der Bürgerenergie FRG eG - Entwicklungspotenzial trotz politischen Gegenwindes

FRG. Über eine sehr gut besuchte Generalversammlung freute sich Alexander Muthmann als Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgerenergie FRG eG. Im Freyunger Gasthof "Zur Post" begrüßte er besonders Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. Einleitend kritisierte Muthmann die aktuellen politischen Entwicklungen: Er bemängelte die gesunkenen Einspeisevergütungen bei der Stromerzeugung durch PV-Anlagen sowie die Besteuerung des Eigenverbrauchs bei PV-generiertem Strom. Die von der Staatsregierung eingeführte 10H-Regelung reduziere die möglichen Betriebsstandorte für Windkraftanlagen in Bayern erheblich. Trotz der negativen politischen Vorgaben sieht Muthmann genug Potenzial für nachhaltige, regionale Projekte.

Nach der Vorstellung des Geschäftsbereiches Photovoltaik durch Vorstandsmitglied Thomas Mader stellte Hans-Joachim Beringer als neues Modell die Anschaffung und Vermietung eines Elektroautos mit Standort Realschule Freyung vor. Der Wagen könnte als Zweitwagen-Ersatz für Lehrkräfte im Car-Sharing-Modell zur Verfügung gestellt werden. Der Elektro-Wagen koste im Betrieb nur ein Viertel eines sparsamen Diesel-Pkws. Zudem würde das E-Mobil zu 100 Prozent emissionsfrei fahren, Strom stünde aus der betriebseigenen PV-Anlage zur Verfügung.

Ergänzend lieferte Lothar Dumm einen interessanten Erfahrungsbericht über ein gemietetes E-Mobil. Vorstandsvorsitzender Hans Madl-Deinhart erläuterte die aktuellen Entwicklungen zur Windenergie. Die Genossenschaft strebe einen Standortsicherungsvertrag mit den Bayerischen Staatsforsten im Bereich des Wagensonnriegels in der Nähe von Spiegelau und Frauenau an. Dazu ist ein positives Votum der Anliegergemeinden erforderlich. Die Staatsforstverwaltung befürwortet einen regionalen Betreiber, wie die Bürgerenergie FRG eG. "Unsere Genossenschaft plant Windkraftanlagen nur im Einvernehmen und mit Beteiligung der Bürger und Gemeinden", so Madl-Deinhart. Dazu fand bereits eine Informationsveranstaltung in Klingenbrunn statt. Die Bürger wurden zu einer Informationsfahrt in den Windpark "Sternwald" eingeladen. Die Erfahrungen der österreichischen Gemeinde Oberweißenbach stimmten die Teilnehmer der Fahrt geradezu euphorisch.

Die Österreicher kombinieren die Wirtschaftszweige Windkraft und Tourismus in vorbildlicher und gewinnbringender Weise miteinander. Das Vorzeigeprojekt im Mühlviertel zeigte das große Potenzial der Energiewende. Die Projekte wurden auch dort mit breiter Zustimmung der Bevölkerung verwirklicht. Daher möchte die Bürgerenergie eG sowohl die Bürger und Gemeinden ins Boot holen als auch Projektpartner für Windenergie gewinnen. Eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie in Regen findet bereits statt, eine strategische Erweiterung der Genossenschaft in den Landkreis Regen und darüber hinaus wird in Erwägung gezogen. Die Aufsichtsräte Reinhard Meier, Elisabeth Riedl sowie Prof. Dr. Thomas Schempf und Alexander Muthmann wurden von der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Max Riedl vom Genossenschaftsverband konstatierte, dass die Politik derzeit den großen Energie-Konzernen das Geschäft erleichtere und kleineren Betreibern Prügel zwischen die Beine werfe. Riedl lobte, dass auch die Freyunger Energiegenossen auf dem richtigen Weg seien: "Die vielen kleinen Energie-Genossenschaften werden von den großen Konzernen mittlerweile als ernst zu nehmende Konkurrenz angesehen."dl

Eigener Strom für 10000 Haushalte

Bürgerenergie besichtigte Windpark Sternwald im Mühlviertel und treibt eigene Pläne voran

08.10.2014

Spiegelau. Was im Bayerischen Wald für einige Bürger noch unvorstellbar ist, ist in Vorderweißenbach im Mühlviertel/OÖ schon seit mehr als zehn Jahren Realität: Windräder auf den knapp 1000 Meter hohen Waldbergen zur tschechischen Grenze. Um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, hat die Bürergerenergie-Genossenschaft FRG eine Fahrt dorthin organisiert.

Landwirt Franz Maureder, der in unmittelbarer Nähe (800 Meter) der Windkraftanlagen lebt, erklärte den bayerischen Gästen zu Beginn seiner Windparkführung, dass diese Windkraftanlagen eine Reaktion auf das nahe hinter der Staatsgrenze stehende tschechische Atomkraftwerk Temelin seien. "Demonstrieren und nur immer Nein sagen ist zu wenig; und es ist doch inzwischen sonnenklar, dass wir Alternativen zu Atom, Kohle und den fossilen Energieträgern aufbauen müssen," meinte er.

Schon im Jahr 2003 wurde dann mit dem Bau einer Windkraftanlage im Sternwald begonnen. Die Sternwind-GmbH, spielte dabei eine wichtige Rolle. "Von Anfang an wurde in vielen Orten, an Stammtischen und in den Vereinen und Parteien, das Thema Windkraft stark diskutiert. Sicher konnten nicht alle vom Bau eines Windparks überzeugt werden, dennoch setzten sich die Befürworter durch und es wurde zunächst nur eine Anlage fertig gestellt." Dann kamen im Jahr 2006 weitere sechs Anlagen dazu und 2015 sollen noch zwei weitere 3-Megawatt-Anlagen gebaut werden. "Der Windpark versorgt dann knapp 10000 Haushalte mit Strom und die Region geht damit einen großen Schritt in Richtung Eigenversorgung und Unabhängigkeit von Nachbarländern" so Sternwind-Geschäftsführer Magister Andreas Reichl. Nebenbei werden jährlich unter anderem 22000 Tonnen CO2 Emissionen vermieden.

Beeindruckt waren viele Teilnehmer der Exkursion von den schmalen Forst- und Schotter-Straßen, auf denen sämtliche Baumaterialien einschließlich Mast und Flügel der Windkraftanlagen angeliefert wurden. Von den anfangs befürchteten negativen Auswirkungen wie Schall-Emissionen, Schattenwurf, Einbußen beim Tourismus und Bedrohung der Tier und Pflanzenwelt sei "nichts übriggeblieben", so Landwirt Maureder. Die Prüfungen, so berichtete er, werden jedoch immer strenger und sicher gebe es vor allem Vogelarten, die mit Windkraftanlagen Probleme haben können. Nach Angaben der Jägerschaft im Sternwald sei es aber sehr erstaunlich, wie schnell sich Wildtiere an diese Anlagen gewöhnen würden. Beim Tourismus verzeichnen die Gemeinden eine klare Zunahme. Deutlich zeige sich das auch im Werbeprospekt der 2000-Seelen-Gemeinde Vorderweißenbach, die auf der Titelseite mit den Windkraftanlagen sogar Werbung macht.

Die Bürgerenergie Freyung-Grafenau eG, organisierte diese Exkursion, weil es bei der Informations-Veranstaltung in Klingenbrunn so gewünscht wurde, aber auch um Tatsachen und Fakten aufzuzeigen, wie ein Waldwindpark aussehen kann. Klargestellt wurde auch, dass es auf dem ausgewiesenen Windvorranggebiet Nummer 43 zwischen Spiegelau, Frauenau, Rinchnach und Kirchdorf im Wald zur Zeit mindestens zwei interessierte Bewerber gibt, die Anlagen planen und bauen wollen.

Eine sehr große Fläche von etwa 1700 Hektar Privatwald werde von den Stadtwerken München bearbeitet. Auf einer kleinen Fläche im südöstlichen Teil des Vorranggebietes will die Genossenschaft Bürgerenergie Freyung-Grafenau vielleicht drei bis fünf Anlagen errichten. Wie Vorstandsvorsitzender Hans Madl-Deinhart erklärte, sei man noch ganz am Anfang und will zunächst nur einen Teil der Staatsforstfläche als Standort sichern. Dazu ist ein positives Votum der Anliegergemeinden Voraussetzung. Erst dann können weitere Schritte wie Windmessung, Artenschutz-Prüfung, Festlegung der genauen Standorte mit Schall- und Schattenwurfgutachten und mehr folgen.

Madl-Deinhart: "Die Bürgerenergie FRG eG will das Projekt zusammen mit Bürgern, Kommunen, Firmen und Institutionen aus der Region diskutieren, organisieren, gestalten und finanzieren. Wir wollen eine breite, faire und auf Fakten basierende Diskussion. Leiten sollte uns die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder."

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Ohne Bürger dreht sich nichts

Wagensonnriegel: Bürgermeister Roth spricht von offenem Prozess - Bevölkerung durch Informationen einbinden

von Franz Stockinger

Klingenbrunn. "Windenergie in Bürgerhand", so hieß die Infoveranstaltung der Bürgerenergie FRG eG, die in Klingenbrunn stattfand. Das Interesse war groß, es war ein Riesenerfolg für die Veranstalter und zugleich informativ für die mehr als 100 gekommenen Zuhörer aus dem gesamten Landkreis FRG, aus den Gemeinden Kirchdorf und Rinchnach.

Der aktuelle Anlass ...

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Vor Ort in Energie investieren

1. Generalversammlung: Bürgerenergie FRG stellt Planungsstrategie vor - "Tadelloser Start"

von Lothar Dumm

Freyung. Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Muthmann freute sich, dass so viele Genossenschaftsmitglieder zur 1. Generalversammlung der Bürgerenergie Freyung-Grafenau eG gekommen sind, um sich über die weitere Strategie zu informieren. Nach einer Gedenkminute für das verstorbene Gründungsmitglied Peter Kaspar legte der Vorstandsvorsitzende Hans Madl-Deinhart den Tätigkeitsbericht für das vergangene Geschäftsjahr ab. Es war geprägt vom Aufbau der inneren Struktur. Trotzdem konnte die Genossenschaft in den vergangenen zwölf Monaten zu den 59 Gründungmitgliedern weitere 29 Mitglieder hinzugewinnen.

Mit ausschlaggebend für diesen positiven Trend ist die intensive Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerenergie FRG, die auf Messen und Ausstellungen wie dem Sonnytag oder der Klimawoche präsent war. Mittlerweile können sich Interessierte auch auf der Homepage  www.buergerenergie-frg.de über die Projekte und strategischen Ziele informieren.

Das erste Geschäftsjahr war mit der Planung und Fertigstellung der Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule Freyung ausgefüllt. Thomas Mader, verantwortlich für Planung und Umsetzung, stellte den Mitgliedern als nächstes Projekt eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 80 kWp vor, die auf dem Dach des Krankenhauses Grafenau installiert werden soll. Die langfristige Planung der Genossenschaft sieht den Aufbau einer soliden wirtschaftlichen Basis durch den Betrieb mehrerer PV-Anlagen vor, um später in die Erzeugung thermischer Energieformen und der Beteiligung an Windenergie einzusteigen. Dadurch soll interessierten Landkreis-Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, selbst gewinnbringend in die  Energieherstellung vor Ort zu investieren und auch heimisch erzeugte Energie günstig einzukaufen.

Max Riedl vom Bayerischen Genossenschaftsverband bescheinigte der Bürgerenergie FRG einen tadellosen Start und bestärkte sowohl die Vorstände, als auch die Mitglieder, dass die Entwicklung der Genossenschaft vom Energieerzeuger zum Energieversorger der richtige Weg sei. So seien im letzten Jahr bayernweit 66 neue Genossenschaften gegründet worden, davon 50 Energiegenossenschaften. Derzeit existieren 220 Energiegenossenschaften, die mit der Energieerzeugung, -versorgung und -verkauf sowie dem Betrieb von Strom- und Wärmenetzen Gewinn erzielen.

Als Vision künftiger Energiegewinnung stellte Riedl die Erzeugung von Biogas und Holzvergasung vor, wobei das gewonnene Gas in effizienten Blockheizkraftwerken zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt wird.

Von den Mitgliedern wurden daneben die Möglichkeiten der Wasserkraft sowie der Verbrauch selbst produzierter Energie im Rahmen der Mitgliedschaft diskutiert.

Abschließend ermutigte Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Muthmann alle Anwesenden, sich im Interesse einer gelingenden Energiewende zu engagieren, da diese nur funktionieren werde, wenn sie vom Bürger komme.

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"Bürgerenergie" und Kliniken kooperieren

Die Dächer der Krankenhäuser Grafenau und Waldkirchen sollen Photovoltaikanlagen bekommen

von Peter Püschel

Freyung-Grafenau. Strom aus der Sonne - im Landkreis Freyung-Grafenau wird in den kommenden Wochen gehörig aufgerüstet. Fast zeitgleich mit dem Baubeginn für einen großen Bürgersolarpark nahe Waldkirchen durch die bundesweit aktive "Deutsche BürgerEnergie eG" kündigt auch "unsere" Bürgerenergie FRG eG neue Projekte an.

Wie Vorstandsvorsitzender Hans Madl-Deinhart und seine Stellvertreter Hans-Joachim Beringer und Thomas Mader gegenüber der PNP "verraten", stehen sie mittlerweile kurz davor, die Krankenhäuser in Grafenau und Waldkirchen mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten - und damit auch wieder neue Genossenschafts-Mitglieder willkommen heißen zu können.

"Wir haben ja seit einem halben Jahr keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen", so Madl-Deinhart. Nachdem das erste Projekt der FRG-Bürgergenossenschaft - die Anlage auf der Realschule Freyung - realisiert worden ist, war erstmal Pause angesagt. Keine Projekte - und wenn es nichts weiter zu investieren gibt, braucht man auch keine weiteren Einlagen neuer Genossen. Es gibt eine Warteliste mit gut 20 Interessenten.

"Mitte dieser Woche haben wir Gespräche mit Kliniken-Geschäftsführer Helmut Denk und dem Technischen Leiter Franz Brunnbauer geführt", berichtet der Bürgerenergie-Vorstand nun, "dabei haben wir sondiert, ob wir auf dem Krankenhaus Grafenau eine Photovoltaik-Anlage installieren können, in einem zweiten Schritt dann auch in Waldkirchen." Das Klinik-Gebäude in Freyung kommt wegen Problemen mit dem Flachdach nicht in Frage. Jedenfalls: "Jetzt sind wir froh, wenn neue Mitglieder kommen." (Wer Interesse hat, findet einen Aufnahmeantrag unter www.buergerenergie-frg.de)

Noch ist nichts unterschrieben. "Aber wir sind auf einem sehr guten Weg", bescheinigt Thomas Mader dem Krankenhaus-Vorhaben beste Chancen, "das wird wohl nächste Woche schon ganz konkret." Das Besondere an diesem Projekt: Der auf den Kliniken erzeugte Strom soll nicht ins Netz geliefert werden, sondern die Kliniken selber versorgen. Eigenverbrauch also. Das ist nicht nur gut für die Bürgerenergie-Genossen: "Damit werden die Stromkosten für die Kliniken auf gut 25 Jahre kalkulierbar", sagt Thomas Mader.

"Momentan hat die Bürgerenergie FRG knapp 100 Genossen", berichtet Hans-Joachim Beringer. Deren Einlagesumme liegt bei gut 200 000 Euro. Etwa 160 000 Euro daraus dienten der Finanzierung des Photovoltaikprojektes auf der Realschule Freyung.

Und die Bürgerenergie FRG hat noch weitere Vorhaben in der Planung. So soll heuer auch ein Gewerbeobjekt in Schönberg mit einer Photovoltaik-Anlage zum Eigenverbrauch ausgestattet werden.

Ganz neu: Auch Windkraft wird gerade zum Thema für die FRG-Genossen. Nach der positiven Entscheidung des regionalen Planungsverbandes zum geplanten Windkraftprojekt nahe Waldkirchen hat Hans Madl-Deinhart Kontakt zu den potenziellen Betreibern aufgenommen. "Das Ergebnis: Wir können uns zu 25 Prozent an dieser Anlage beteiligen", sagt der Bürgerenergie-Vorsitzende, "das könnte 2014/15 aktuell sein."

Übrigens: Das Engagement der "Deutschen BürgerEnergie" mit ihrem Solarpark in Waldkirchen sehen die FRG-Bürgergenossen mit gemischten Gefühlen. "Obwohl das eine Konkurrenz darstellt, haben wir keine Animositäten", sagt Madl-Deinhart, "irgendwie sind wir ja verwandt." Allerdings könnte es schon eine gewisse Verwechslungsgefahr geben, "und das könnte uns Mitglieder kosten". Doch: "Eine Genossenschaft ist uns lieber, als wenn da eine GmbH & Co KG aus sonstwo investieren würde." Deshalb hat Hans Madl-Deinhart auch bereits Kontakt mit dem Vorstand der deutschlandweit aktiven "Verwandtschaft" aufgenommen - "wir wollen keine gegenteiligen Strategien." Wobei es schon einen Unterschied gibt zwischen der FRG-Genossenschaft und dem bundesweiten Pendant: "Unser Ziel ist nicht die Gewinnmaximierung, sondern wir wollen, dass die regionale Wertschöpfung bei den Bürgern der Region bleibt", stellt Hans-Joachim Beringer klar, "das ist unsere Alleinstellung: Wir wollen etwas Gutes tun!"

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Photovoltaikanlage auf der Realschule läuft

Das erste Projekt der "Bürgerenergie FRG eG" ist erfolgreich gestartet

von Lothar Dumm

Freyung. Große Freude herrscht bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des ersten Projektes der Genossenschaft Bürgerenergie FRG beigetragen haben. Auf dem Dach der Realschule Freyung wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 100 kWp montiert. Die Anlage produziert umweltfreundlichen Strom für ca. 30 Haushalte.

Realschuldirektor Josef Wimmer freute sich, dass die Anlage für CO2-freien Strom auf "seiner" Schule installiert wurde. So wurde mit der PVA auch ein Projekt geschaffen, mit dem die Fachschaft Physik den Schülern die Erzeugung umweltfreundlicher Energie praktisch näher bringen kann. Künftigen Schülergenerationen kann sowohl technisches Know-how, als auch nachhaltiges Umweltbewusstsein vermittelt werden.

In seinem Grußwort freute sich Landrat Ludwig Lankl über das Engagement der am 1. August gegründeten Bürgerenergie FRG Genossenschaft. Im Kontext mit der Energiewende sei auch das Spannungsfeld zwischen günstigem Atomstrom und der Endlagerproblematik zu sehen. Der Landkreis werde die Entwicklungen zum diskutierten Standort Saldenburg mit Argusaugen beobachten.

Lankl betonte, dass sich der Landkreis für die Energiewende vor Ort einsetzen werde und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass von der Region "Dampf" ausgeht, um die Energiewende zu forcieren.

Der Mit-Initiator der Bürgerenergie FRG eG, MdL Alexander Muthmann sprach dem Kreistag, und dem Landrat großes Lob für die schnellen Entscheidungen zur Umsetzung des ersten Genossenschaftsprojektes aus und dankte sowohl Landrat Ludwig Lankl als auch dem Schulleiter für die Kooperationsbereitschaft.

Als Kontrapunkt kritisierte Muthmann, dass die Dachflächen der Bundeswehr vom Verteidigungsministerium hingegen nicht zur Verfügung gestellt wurden. Daran sei ersichtlich, dass die Energiewende durch regionale Kräfte vorangetrieben werden müsse. Dazu seien jedoch nicht nur die Bürger-Genossenschaft, sondern alle gesellschaftlichen Gruppierungen aufgerufen. Aufgabe der Genossenschaft sei es, das Bewusstsein für die Energiewende in der Landkreisbevölkerung zu wecken.

Vorstand Hans Madl-Deinhart gab seiner Freude über die termingerechte Fertigstellung der Anlage im Oktober Ausdruck, da seit Anfang November die Einspeisevergütung in monatlichen Schritten abgesenkt werde. Die Energiegenossenschaft möchte die Energiewende mit den Bürgern im Landkreis vorwärts bringen. Dazu soll umweltfreundliche Energie regional produziert werden und die Wertschöpfung im Landkreis bleiben. Daher beauftragt die Genossenschaft grundsätzlich heimische Firmen.

Als Zukunftsvisionen sieht Madl-Deinhart die Themen Windenergie, Elektromobilität, Stromspeicherung und thermische Energiegewinnung durch Biomasse vor Ort. Nach einer Besichtigung der PVA auf dem Schuldach lud Realschuldirektor Josef Wimmer die Feiergäste zu Kaffee und Kuchen. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm das Bläserensemble der Realschule.

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